Autonom fahrendes Shuttle tritt Dienstbeginn in Oxfordshire (GB) an

Am 29. November war es so weit: Großbritanniens Wissenschaftsminister George Freeman kündigte den Start des neuesten Projektes im Bereich des autonomen Fahrens an. Von nun an chauffiert auf dem Gelände des Harwell Science und Innovation Campus nahe Oxfordshire ein autonomes Passagiershuttle Gäste und Bedienstete.

Geleitet wird das Projekt von der Darwin Innovation Group in Zusammenarbeit mit der britischen und europäischen Raumfahrtagentur (ESA).

Enwickler Navya stattet es mit neuester LiDAR-Technologie, Kameras und Ultraschallsensoren aus. All diese Hilfsmittel dienen dazu, Hindernisse zu umfahren und eine sichere Fahrt zu ermöglichen. Hinzu kommen Satellitenantennen für eine präzise Standortbestimmung.

Zwar besitzt das Shuttle kein Lenkrad, dennoch ist immer ein Bediensteter anwesend, der im Notfall das Fahrzeug manuell zum Anhalten bringen kann. Darwin Innovation ist während der laufenden Testphase für die Überwachung und Standortverfolgung zuständig. Dabei sammelt das Unternehmen telematische Daten für die spätere Auswertung und technische Weiterentwicklung. Auf Grund der Integration von 4G- und 5G-Antennen sowie Satellitentechnologie kann das gesammelte Datenmaterial sogar in Echtzeit übertragen werden.

Der entscheidende Grund für die zusätzliche Implementierung von 4G und 5G ist allerdings die Unabhängigkeit von WiFi-Netzwerken, die oftmals in ländlichen Gebieten nicht flächendeckend verfügbar sind.

Das autonome Shuttle ist reinelektrisch unterwegs und soll – im Fall eines großflächigen Einsatzes – Großbritannien dabei helfen, seine Emissionsziele zu erreichen. Vorgängerversionen waren unter anderem bereits in der ländlichen Schweiz erfolgreich zum Einsatz gekommen.

Interessiert am Thema “Autonomes Fahren”? Dann lesen Sie hier weiter.

 

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